Technische Auflagen
Balkonkraftwerke, auch bekannt als Stecker-Solaranlagen, unterliegen technischen Auflagen, die sich auf die Einspeiseleistung und die maximale Modulleistung beziehen. Seit 2024 ist eine Einspeisung von bis zu 800 Watt ins Stromnetz erlaubt, während die maximal installierte PV-Leistung aller Module 2000 Watt betragen darf. Es ist wichtig, die Anlage ordnungsgemäß im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur anzumelden.
Wichtige technische Auflagen im Überblick:
Einspeiseleistung:
Die maximale Einspeiseleistung des Wechselrichters darf 800 Watt nicht überschreiten.
Modulleistung:
Die maximale Gesamtleistung der Solarmodule darf 2000 Watt nicht überschreiten.
Wechselrichter:
Der Wechselrichter ist ein wichtiger Bestandteil, der die erzeugte Energie ins Hausnetz einspeist und die Leistung begrenzt.
Anschluss:
Es wird empfohlen, eine spezielle Energiesteckvorrichtung zu verwenden, aber auch der handelsübliche Schuko-Stecker ist zulässig ( noch )
Anmeldung:
Die Anmeldung des Balkonkraftwerks im Marktstammdatenregister ist Pflicht.
Netzbetreiber:
Früher war auch eine Meldung beim Netzbetreiber erforderlich, dies ist jedoch entfallen.
Weitere Hinweise:
Mieter:
Mieter sollten vor der Installation eines Balkonkraftwerks mit dem Vermieter sprechen, um eventuelle Fragen zu klären.
Mehrere Anlagen:
Es ist erlaubt, mehrere Balkonkraftwerke zu betreiben, solange die Leistungsgrenzen eingehalten werden.
Normen:
Die Einhaltung der VDE-Normen, insbesondere der Produktnorm DIN VDE V 0126-95, wird empfohlen.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Balkonkraftwerke mit einer Einspeiseleistung von bis zu 800 Watt und einer Modulleistung von bis zu 2000 Watt erlaubt sind. Die Anmeldung im Marktstammdatenregister ist obligatorisch.